Träume.
Die Möglichkeit das Träume wahr werden können,
macht das Leben erst interessant.
Lebe.
Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben,
ist, sich mit aller Macht hineinzustürzen.
Genieße.
Genieße den Augenblick,
denn der Augenblick ist dein Leben.
Reise.
Jede große Reise
beginnt mit einem kleinen Schritt

Dienstag, Januar 10, 2017

Neuseeland - Von Queenstown zum Abel Tasman

Life_Gourmet
In Queenstown gibt es viele Möglichkeiten seinen Adrenalinpegel ansteigen zu lassen, egal ob Bungeejump, Skydive, Wildwasserrrafting oder Speedbootfahrt, allerdings lassen die Anbieter es sich in diesem Actionmekka dementsprechend bezahlen, besonders in der Hauptsaison schlagen hier happige Preise zu buche.

Wir probierten den berühmten Ferge-Burger der in Queenstown Pflicht ist, auch wenn eine Stunde Wartezeit keine Seltenheit ist. Kleiner Tipp: Ruft morgens an + gebt eure Bestellung auf für eine bestimmte Uhrzeit, dann könnt ihr diese zur abgemachten Uhrzeit abholen. Ein späterer Anruf ist sinnlos, da das Telefon nicht mehr abgehoben wird. :) Egal ob Woche oder Wochenende in Queenstown kann man jede Nacht zum Tag werden lassen. Natürlich nutzten wir diese Tatsache aus und gönnten uns das ein oder andere Bierchen. Am folgenden Tag kapselte sich Jasper auf den Golfplatz ab, da er begeisterter Golfer ist, während der Rest von uns sich erfolgreich an Disc-Golf versuchte. Den Abend ließen wir nach etwas Sightseeing am See Wakatipu ausklingen, bevor wir uns in den folgenden Tagen auf in Richtung Wanaka machten.
Queenstown
In Wanaka hatten wir großes vor, denn Chris und Vicky haben uns den Aufstieg auf den Roys Peak sehr ans Herz gelegt. Natürlich wollten wir noch einen drauf setzen und daher klingelte um 2 Uhr morgens der Wecker, denn um 3 Uhr wollten wir mit dem Aufstieg beginnen, um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein. 1578 Meter hoch, knapp 1200 Höhenmeter und 11km Strecke waren zu bewältigen, bevor wir die Spitze zum Sonnenaufgang erreichten. Uns bot sich ein 360 Grad Blick über den Lake Wanaka, den Mount Aspiring National Park, Wanaka und die gesamte Umgebung. Auf der einen Seite konnten wir die Bergkette mit dem Lake Wanaka sehen, während sich auf der anderen Seite der Himmel hell rosa färbte, als die Sonne am Horizont aufging. Eine atemberaubende Erfahrung die jeder machen sollte und für mich eines der Highlights auf der Südinsel Neuseelands. Vergesst auf alle Fälle nicht eure Taschenlampen und auf dem Weg zum Gipfel gibt es noch die Möglichkeit auf 2 kleinere Nachbarberge auszuweichen, welche wirklich eine super Fotokulisse bieten. 

Generell ist die Stadt Wanaka deutlich kleiner als Queenstown, hat dennoch einen Charme den man nicht verleugnen kann. Vielleicht beschreibar als etwas ruhigeres Queenstown für "Nicht Adrenalin Junkies". Auf dem Weg von Wanaka nach Haast an der Westküste der Insel kommt man am Blue Pools Walk vorbei, welcher in ca. 15 Minuten zu den Blue Pools führt. An dieser Stelle des Makarora River ist das Wasser für gewöhnlich hellblau durch das Gletscherwasser, welches den Fluss speist, allerdings regnete es bei unserem Besuch, sodass das Wasser sich grünlich verfärbte und die Sandsegmente vom Boden des Flusses aufgewirbelt wurden. Die Blue Pools fielen für uns also sprichwörtlich ins Wasser.
Roys Peak Ausblick
Roys Peak Ausblick
Roys Peak Ausblick
Roys Peak Ausblick (Beim Abstieg)
In Haast machten wir eine Speedbootsafari über den Waiatoto River, welche nicht wirklich durch "Speed" bestach, sondern durch die Kulisse des Regenwaldes der rundherum wuchs und Teil des Mount Aspiring National Parks ist. Auf alle Fälle eine Tour die auf der Kann-Seite und nicht auf der „das ist so atemberaubend das musst du unbedingt gemacht haben“ Seite steht, aber dennoch ein schönes Erlebnis.
Speedbootsafari nähe Haast
Speedbootsafari nähe Haast
Nächster Halt die Gletscher! An der Westküste entlang fuhren wir in nördliche Richtung zum Fox Glacier. Die Wanderung zum Gletscher dauert vom Parkplatz aus lediglich 20 Minuten und gestattet dir einen Blick auf den Fox-Gletscher aus 1km Entfernung. Am Abend gibt es direkt im Dorf des Fox Gletschers einen kleinen Wald in dem man eine Runde drehen kann die ca. 30 Minuten dauert und auf der man zahlreiche Glühwürmchen an Bäumen, Steinen und in kleinen Höhlen bestaunen kann. Eine nette und vor allem kostenlose Variante, wenn man nicht viel Geld für eine geführte Tour durch Glühwürmchen Höhlen an anderer Stelle ausgeben möchte. Die Wanderung zum Franz-Josef Gletscher dauert vom Parkplatz etwas länger (ca.60-90Minuten), allerdings bietet sich dir ein deutlich schönerer Blick auf den Gletscher, als beim Fox-Gletscher. Viel dichter als 750m Entfernung kommst du aber auch hier nicht heran. Es gibt natürlich die Möglichkeiten eines Fluges mit dem Hubschrauber oder einem Flugzeug auf den Gletscher, wie du es dir denken kannst ist das sehr kostspielig, allerdings die einzige Variante einen der Gletscher aus nächster Nähe zu sehen.
Franz-Josef Gletscher
Eine Weide in der Nähe des Fox-Gletschers

Weiter führt unsere Fahrt entlang der Westküste nach Greymouth. Einen kleinen Abstecher machten wir nach Shantytown eine kleine, alte, nachgebaute Stadt aus dem Goldgräberzeitalter in Neuseeland. Hier kann man verschiedene alte Gebäude der damaligen Zeit besuchen wie zum Beispiel eine Bank, ein Krankenhaus, einen Metzger, einen Saloon, eine Schmiede und vieles mehr. Generell eine sehr nette Idee, wenn die ganze Anlage etwas mehr gepflegt werden würde und nicht so heruntergekommen wäre wie sie es  heutzutage leider ist. In Greymouth verbrachten wir die Nacht und stockten unsere Vorräte mal wieder etwas auf, bevor wir die Stadt am nächsten Tag direkt wieder verließen, da es hier nicht wirklich etwas Sehenswertes gibt.
Shantytown
Shantytown
Weiter an der Küste entlang, fuhren wir vorbei an den Pancake Rocks nach Westport. Die Pancake Rocks sind eine Felsformation, welche an übereinander gestapelte Pancakes erinnert und daher seinen Namen erhielt. Für einen kleinen Zwischenstopp auf alle Fälle sehenswert, doch als Hauptattraktion für einen Küstenabschnitt vielleicht etwas fad.
Pancake Rocks
Pancake Rocks
In großen Schritten bewegen wir uns auf den nördlichen Teil der Südinsel zu. Unsere nächste Nacht verbrachten wir in Murchison, da wir in der Umgebung unser erstes Wildwasserrafting mit dem Grad 3/5 gebucht haben. Ein wirkliches Erlebnis für jeden der noch nie Wildwasserrafting gemacht hat! Über bookme.co.nz Buchten wir eine Tour die etwa 45 Minuten von Murchison entfernt war, allerdings sollte sich dieser Deal lohnen, da wir erst nach der Buchung von einigen Locals hörten, dass dieser Anbieter mit Abstand der Beste in der Umgebung ist. Auf ins Boot und los geht‘s. Nach intensiver Einführung fühlten wir uns gewappnet für die Fahrt auf dem Buller River. Ein Spektakel, welches seines gleichen sucht, denn wir alle hatten so viel Spaß und fühlten uns so gut aufgehoben bei unserem Seebär von Bootskapitän, wir würden blind erneut buchen! Fürs nächste Mal suchen wir uns auf alle Fälle eines mit dem Grad von 4/5 oder sogar 5/5, denn dann hat man sogar kleine oder auch größere Wasserfälle als Teil seiner Abfahrt.
Wir mitten drin !
...und von oben :)
Im Norden angekommen quartierten wir uns in Nelson ein, bevor wir in Richtung Abel Tasman aufbrachen. Unsere erste Nacht an der Golden Bay verbrachten wir in einem kleinen Hostel in der Nähe vom Farewell Spit, welches wir bei einem Spaziergang für uns eroberten. Im Anschluss brachen wir auf zum Wharariki Beach und genossen die stürmische Brise, welche uns den Sand um und in die Ohren blies. An diesem Strand kannst du beobachten, wie der starke Wind die Dünen von A nach B bewegt, denn stetig fegt der Wind über die Sandoberfläche und wirbelt den feinkörnigen Sand umher. Wenn du dich am Strand etwas rechts hälst, hast du die Möglichkeit auf einen Berg zu wandern, welcher dir einen atemberaubenden Ausblick auf die gesamte Kulisse bietet. Ein wundervoller Moment, wenn du dich mit vollem Körpergewicht in den Wind werfen kannst und dein Körper auf der Windböe umher tänzelt.
Wharariki Beach
Wharariki Beach
In den nächsten Tagen eroberten wir den Abel Tasman Nationalpark für uns, indem wir diesen vom Norden her ein Stück weit erwanderten. Wir starteten auf der Totaranui Campsite Area und wanderten in die nördliche Richtung. Nach einigen Stunden kehrten wir zum Ausgangspunkt zurück und verbrachten die Nacht in Marahau. Von hier aus hatten wir für den nächsten Tag eine Kajak/Wandertour gebucht. Mit dem Wassertaxi wurden wir zur Torrent Bay gebracht, um von dort aus in nördliche Richtung zu wandern. Nach der Ankunft gegen Mittag in der Bark Bay fuhren wir mit dem Wassertaxi nach Anchorage. Hier warteten unsere gemieteten Kajaks inklusive Tourguides auf uns, um uns in südliche Richtung zum Ausgangspunkt nach Marahau zurück zu navigieren. Wie immer wenn wir Wanderungen machten oder besondere Dinge sehen wollten, spielte das Wetter an diesem Tag perfekt mit und bei blauem Himmel mit kaum einer Wolke paddelten wir den Abel Tasman Nationalpark entlang nach Marahau. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, welches man nicht auslassen sollte, wenn ein Besuch auf dieser Insel ansteht. Varianten diesen Nationalpark zu erkunden gibt es einige, allerdings ist besonders bei einer mehrtägigen Wanderung das rechtzeitige buchen der Huts unabdingbar, da diese sehr begehrt sind.
Torrent Bay
Kajak Tour
Ausblick auf der Wanderung im Abel Tasman
Abel Tasman
Nachdem wir Monika auf unserem Rückweg durch Nelson wieder einsammelten, da diese bereits im Abel Tasman war und die letzten Tage in Nelson verbracht hatte, war der letzte Ausgangspunkt auf der Südinsel für uns Picton. Von hier aus setzt die Fähre nach Wellington über und in den verbleibenden Tagen teilten wir uns etwas auf um verschiedenen Interessen nach zukommen.
Picton
Während Jasper und Melanie eine enttäuschende Delfin-Tour buchten, verbrachten Patricia, Monika und Ich die Tage unter anderem damit, den Mount Stokes zu besteigen. Mit 1200 Metern Gesamthöhe und etwas mehr als 700 Höhenmeter die es zu überwinden galt (Start auf 500Metern) sicher kein Riese unter den Bergen, allerdings ist die Strecke nur 6km lang und dementsprechend steil. Den einen oder anderen Fluch später, hatten wir es endlich geschafft und konnten es uns auf der Spitze für ein paar Momente gemütlich machen. Der Ausblick ließ uns den Atem stocken, denn es bot sich uns einer der schönsten Ausblicke unseres Lebens. Der Mount Stokes ist der höchste Berg direkt in den Fjorden rund um den Queen Charlotte Sound. Er bietet uns einen Ausblick über die gesamte Fjordlandschaft mit ihren wundervollen Buchten, Landzungen, Inseln, Bergen, kleinen Orten, Picton, der Fähre, welche in Richtung Wellington unterwegs war und am Horizont kann man sogar einen Teil der Nordinsel erkennen. Ein wirklicher „WOW ist das Geil“ Moment durchströmt unseren Körper und ein total unterschätztes, untouristisches Highlight auf der Südinsel auf das wir durch bloßen Zufall in einem Café am Tag zuvor aufmerksam wurden.

Welch perfekter Abschluss für unsere Reise auf der südlichen Insel Neuseelands, bevor wir mit "Blue Berry" auf die Fähre fahren und durch die Fjorde schippern, die uns noch gestern von Mount Stokes aus verzaubert haben. Schiff Ahoi!
Te Mahia
Cafe in Te Mahia
Ausblick auf dem Weg auf Mount Stokes
Weg auf den Mount Stokes

Da sind wir schon wieder am Ende. Mein nächster Bericht folgt dann über unsere Erlebnisse auf der Nordinsel. Bis dahin bleibt reisefreudig!

Eurer Life-Gourmet alias Daniel.

Donnerstag, Januar 05, 2017

Neuseeland - Von Christchurch in den Süden über Tekapo und Mount Cook

Life_Gourmet

Hier findet ihr meinen ersten Beitrag aus Neuseeland:

Auf in Richtung Süden ging es von Christchurch in unserer "Blue Berry", wie die Autovermietung unseren Mietwagen liebevoll nennt. Mit meinen 3 Travelmates war das erste Ziel der berühmte See Tekapo. Auf halber Strecke machten wir Halt in Geraldine und bezogen dort unser erstes Hostel auf dieser Reise, da alles in der Nähe des Sees bereits ausgebucht war. Am Tekapo folgten wir einem kleinen Wanderweg auf der südlichen Seite des Sees der uns auf die Spitze von Mount John führte. Am Gipfel angekommen bot sich uns ein wundervoller Ausblick über den See und die riesige Bergkette des Mount Cook Nationalparks. Während wir auf Mount John verweilten zogen die Wolken langsam zu und es begann langsam zu nieseln, welch ein Glück für uns, denn so konnten wir ein Foto mit Regenbogen über dem See und der Bergkette im Hintergrund ergattern.
Lake Tekapo
Lake Tekapo
Am nächsten Morgen fuhren wir von Geraldine erneut am Tekapo vorbei und frühstückten am See Pukaki, welcher uns bereits einen super Vorgeschmack mit Aussicht auf die Berge rund um  Mount Cook präsentierte. Im Anschluss bezogen wir unser nächstes Hostel etwas Südlich von Twizel und fuhren von dort aus ca.30 Minuten zum Staudamm "Benmore". Hier gab es eine kleine Wanderung von ca. 3 Std die uns von unserem Gastgeber Toni im Hostel ans Herz gelegt wurde, welche wir natürlich nicht auslassen konnten.
Lake Pukaki

Ausblick vom Benmore Track
Am Straßenrand in Richtung "Benmore"
Am folgenden Tag hatte Monika Geburtstag und das feierten wir natürlich wie es sich in Neuseeland gehört, mit einer schönen Wanderung am Mount Cook. Der Hooker Valley Track und der Kea Point Track standen auf unserem Plan, bevor wir bei Kaffee und Kuchen in einem Café in Twizel zusammen saßen. Für den Abend kochten wir dann gemeinsam für Monika und ließen den Abend beim Film Herr der Ringe Teil 1 ausklingen. (Die Mädels kannten ganz Klischeehaft die Filme nicht)
Kea Point Track
Kea Point Track
Hooker Valley Track mit Blick auf den Gletscher
Unsere nächste Tagesetappe führte uns zurück an die Ostküste der Süd Insel nach Oamaru. Hier kann man an verschiedenen Orten wilde Pinguine beobachten und durch die kleine Stadt schlendern. Neben kleinen Geschäften, einer Galerie und dem Wasserdampf Museum ist dieses Städtchen allerdings eher übersichtlich, daher zog es uns zügig weiter nach Dunedin.  Auf dem Weg von Stadt zu Stadt liegen über einen kleinen Umweg die Moeraki Boulders, welche bei Ebbe am Strand darauf warten besucht zu werden. Hierbei handelt es sich um runde Felsen, welche Jahrhunderte lang unter dem Sand des Strandes verborgen lagen und sich erst in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit bei Touristen erfreuen. In Dunedin besuchten wir die steilste Straße der Welt (Baldwin Street), den Stadtkern mit einem wundervollen alten Bahnhofsgebäude und die Halbinsel Otago, welche uns mehrfach wärmstens empfohlen wurde. Am Ende dieser Halbinsel befindet sich der Harington Point an dem man sowohl Pinguine, Robben, wie auch wilde Albatrosse beobachten kann. Bevor es dann weiter in Richtung Süden ging, besuchten wir den Tunnel Beach, welcher nur etwas Südlich von Dunedin liegt. Hier kann man über eine natürliche Brücke auf einen mit dem Land verbundenen Felsen laufen, der ins Meer hinein ragt und bereits zum Teil unterspült wurde (die natürliche Brücke). Schaut einfach auf dem Foto was ihr euch darunter vorstellen könnt.
Wasserdampf-Museum (Steampunk)
Moeraki Boulders
Otago Halbinsel
Otago Halbinsel - Harington Point
Otago Halbinsel
Baldwin Street (Die steilste Straße der Welt)
Dunedin - Bahnhof
Dunedin
Tunnel Beach
Tunnel Beach
Unser nächstes Hostel bezogen wir in der Nähe von Owaka in der Catlins Coast. Ein absolutes Highlight, welches für alle Bustouristen und viele schlecht informierte Touristen weg fällt ist der Nugget Point. Ich selbst hatte vor meiner Reise aus einer Dokumentation davon erfahren und diesen besonderen Ort direkt in meine Google-Karte eingespeichert. Was erwartet euch? Ein einsamer Leuchtturm am Ende einer Schotterstraße (gravel road), welcher weit ins Meer hinein ragt und einen fantastischen Ausblick über die Buchten, Klippen und vorgelagerten Felsformationen der Küste bietet. Neben vielen verschiedenen Vogelarten, Robben und Pinguinen hatten wir sogar das Glück zahlreiche wilde Delfine beobachten zu können. Besonders bei Sonnenuntergang ein echtes Highlight für das jeder sich Zeit nehmen sollte.
Nugget Point Lighthouse
Nugget Point Lighthouse
Die Catlins Coast bezeichnet die Südöstliche Region der Süd Insel in der sich unter anderem Jacks Blowhole, die Puraukanui Falls, der Wilkie See, die Mc Lean Falls, die Cathedral Caves, die Curio Bay, der Slope Point und die Klippen von Fortrose befinden. Zum Blowhole, denn Wasserfällen und in die Höhlen, welche Eintritt kosten und nur bei Ebbe besucht werden können, führen kleine Wanderungen die nicht länger als eine Stunde dauern. Wir fanden die Wasserfälle nicht sehr spektakulär, während die Höhlen (Zwei an der Zahl) beeindruckend waren, aber leider etwas kleiner als gedacht. Zwischen den beiden Wasserfällen ist uns am Straßenrand der Hauptstraße "The Lost Gypsy" aufgefallen, welcher durch viele Skurrile und pfiffige kleine Erfindungen begeistert. Man kann kostenfrei in den Bus hinein gehen und für wenig Geld sogar durch einen Garten im hinteren Bereich schlendern, welcher noch weitere süße Erfindungen bereit hält.
Tunnel Track
Wilkie See
Mc Lean Falls
The Lost Gypsy
Cathedral Caves
Purakaunui Falls
Jacks Blowhole
Die Curio Bay ist eine schöne, sehr ruhige Bucht, welche sich ideal zum surfen lernen eignet oder aber wie bei uns für einen ausgiebiges Sonnenbad. Direkt am Slope Point übernachteten wir auf einer Schafsfarm und verzichteten auf großes Programm, da das Wetter nicht mitspielte und es den ganzen Tag regnete. Beim Schlechtwetter-Programm, dass bei mir aus einem 1000 Teile Puzzle bestand, welches nicht das Bild auf der Packung zeigte, sondern das Bild was eine Figur von dem Bild auf der Packung zu sehen scheint lernte ich Patricia kennen, die mir dabei fleißig zur Hand ging.
Curio Bay
Unsere nächste Etappe führte uns über Intercargill nach Te Anau. In Intercargill machten wir einen kleinen Stopp und besuchten neben Dominos zum Mittagessen den Stadtpark, welcher ein paar Gehege mit heimischen Tieren wie dem Auckland Schwein beheimatete. In Te Anau bezogen wir am späten Nachmittag unser Quartier und siehe da Patricia hatte ihre Pläne geändert, da sie keinen Platz auf der Fähre nach Stewart Island bekommen hatte und ist uns direkt nach Te Anau gefolgt.

Fahrt zum Milford Sound
Schnee Spaziergang
Milford Sound
Wilder Kea auf einem Auto :)
Robben im Milford Sound
Postkartenmotiv
Bereits einige Tage zuvor hatten wir eine Schifffahrt auf dem Milford Sound gebucht und pünktlich um 8 Uhr morgens stand unser Shuttle auf der Matte des Hostels. Ausflüge bzw. Touren buchen wir in Neuseeland über "bookme.co.nz", da hier oft auch kurzfristig sehr günstige Angebote zu ergattern sind! Natürlich bleibt ein Preis/Leistungsvergleich vor Ort die beste Methode, um zu schauen welches Angebot für einen selbst am besten passt. Auf dem Weg zu unserem Schiff im Milford Sound machten wir einige Stopps am Straßenrand und bekamen die Möglichkeit für einige wundervolle Bilder von Landschaften, wilden Kea's und konnten unseren ersten Spaziergang auf neuseeländischem Schnee und Eis machen. Die Bootstour dauerte knappe 3 Stunden und führte uns bis an das Ende des Milford Sounds ins Meer. Für alle die noch nicht mit einem Kreuzfahrtschiff oder auf einer Fähre durch einen Fjord in Skandinavien gefahren sind ein wirkliches Highlight! Ich persönlich fand es auch sehr schön muss jedoch gestehen, dass mir die skandinavischen Fjorde mit vielen kleinen Inseln und Landzungen besser gefallen haben. Trotzdem bieten die hohen Berge auf Beiden Seiten des Fjords einen wirklichen WOW-Moment.

Am nächsten Tag ließen wir es uns nicht nehmen ein Stück des berühmten Kepler-Tracks zu wandern, da die Huts leider über Wochen hinweg ausgebucht waren, beschränkten wir uns auf einen Teil des Tracks, der hier in Neuseeland zu einem der wenigen Great Walks gezählt wird. Im Anschluss an unsere Tageswanderung machten wir uns auf den Weg ins berühmte Sport und Action Mekka Queenstown

Weiter gehts im nächsten Beitrag. Bis dahin bleibt reisefreudig!
Euer Life-Gourmet alias Daniel

Coprights @ 2016, Blogger Template